


Botox wird auch zur Behandlung chronischer Migräne eingesetzt. Dabei werden kleine Mengen des Nervengifts in bestimmte Muskeln im Kopf und Nacken injiziert. Diese Behandlung kann die Häufigkeit und Intensität der Migräneattacken reduzieren, indem sie die Muskelspannung verringert und die Schmerzübertragung im Nervensystem beeinflusst. Es ist eine bewährte Methode für Menschen, die unter häufigen, schweren Migräneanfällen leiden.
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die das Leben vieler Menschen erheblich beeinträchtigen kann. Sie äußert sich durch starke, pulsierende Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie Sehstörungen. Während klassische Schmerzmittel und andere Medikamente nicht immer die gewünschte Wirkung zeigen, hat sich Botox (Botulinumtoxin Typ A) als innovative und wirksame Methode zur Behandlung chronischer Migräne etabliert.
Botox ist ein neurotoxisches Protein, das in minimalen, medizinisch kontrollierten Dosen eingesetzt wird. Ursprünglich in der ästhetischen Medizin zur Faltenreduktion bekannt, findet es mittlerweile auch Anwendung in der Schmerztherapie – insbesondere bei chronischer Migräne. Bei dieser Indikation wird Botox gezielt in bestimmte Muskelpartien an Kopf, Stirn, Schläfen, Nacken und Schultern injiziert.
Die Wirkung von Botox beruht darauf, dass es die Freisetzung bestimmter Botenstoffe blockiert, die an der Schmerzübertragung beteiligt sind. Es verhindert, dass überaktive Nerven Schmerzsignale an das Gehirn senden – und genau das ist der Schlüssel zur Migränebehandlung. Durch die Injektionen werden die Schmerzbahnen „beruhigt“ und das Auftreten von Migräneanfällen kann sowohl in ihrer Häufigkeit als auch in ihrer Intensität deutlich reduziert werden.
Die Botox-Behandlung ist besonders für Patienten geeignet, die an chronischer Migräne leiden – also mehr als 15 Kopfschmerztage pro Monat haben, davon mindestens 8 mit Migränesymptomatik. Oft haben diese Patienten schon verschiedene Therapien ausprobiert, ohne ausreichende Linderung zu erfahren. In solchen Fällen kann Botox eine sehr gute, langfristig wirksame Alternative sein.
Die Behandlung dauert in der Regel nur etwa 15 bis 20 Minuten. In bis zu 31 Injektionspunkten wird das Botulinumtoxin mit feinen Nadeln injiziert – typischerweise in die Stirn, Schläfen, Nackenmuskulatur und den Hinterkopf. Die Behandlung ist minimal-invasiv und wird in der Regel als wenig schmerzhaft empfunden.
Die Wirkung tritt meist nach einigen Tagen ein und entfaltet sich vollständig innerhalb von 2 Wochen. Die maximale Wirkung hält etwa 3 Monate an – danach sollte die Behandlung wiederholt werden, um eine dauerhafte Migränekontrolle zu gewährleisten.
Botox bei Migräne ist eine moderne und wirksame Therapieform, die vielen Betroffenen eine enorme Erleichterung verschaffen kann. Gerade für chronische Migränepatienten, bei denen andere Mittel versagen, stellt Botox eine sichere und gut verträgliche Option dar, um wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.
Migränebehandlung – ab 329 Euro
Preise werden nach GÖA berechnet
Weitere ästhetische Behandlungen im Zusammenhang mit Botox ansehen: BOTOX bei Falten
ReVital Aesthetic bietet die ärztlich geplante Behandlung chronischer Migräne mit Botulinumtoxin an den Standorten Bad Homburg vor der Höhe, Hanau und Aschaffenburg an. Vor der Terminvereinbarung sollte eine chronische Migräne neurologisch diagnostiziert worden sein. Im persönlichen Gespräch prüfen wir Ihre Kopfschmerzhäufigkeit, bisherige vorbeugende Therapien, medizinische Vorgeschichte und mögliche Kontraindikationen.
Die Behandlung dient der Migräneprophylaxe und nicht der Unterbrechung einer akuten Attacke. Das Botulinumtoxin wird nach einem festgelegten medizinischen Schema in ausgewählte Bereiche an Kopf und Nacken injiziert. Ziel ist es, die Zahl der Kopfschmerz- und Migränetage zu reduzieren; ein bestimmter Behandlungserfolg kann jedoch nicht garantiert werden.
Unser Standort in Bad Homburg vor der Höhe liegt im direkten Einzugsgebiet von Frankfurt am Main. Er ist besonders gut für Patientinnen und Patienten aus Frankfurt, Oberursel (Taunus), Kronberg im Taunus und Bad Nauheim erreichbar. Beratung und Behandlung werden individuell geplant und orientieren sich an der neurologischen Diagnose sowie dem bisherigen Verlauf der Migräne.
Der Standort Hanau City Center ist eine zentrale Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten aus Hanau und dem östlichen Rhein-Main-Gebiet. Auch aus Frankfurt am Main und den angrenzenden Regionen ist die Praxis gut erreichbar. Vor der Behandlung wird geklärt, ob die Voraussetzungen für eine Migräneprophylaxe mit Botulinumtoxin erfüllt sind.
Unser Standort Aschaffenburg richtet sich insbesondere an Patientinnen und Patienten aus Aschaffenburg, Alzenau und dem bayerischen Untermain. Die Behandlung erfolgt nach persönlicher Anamnese, Prüfung möglicher Gegenanzeigen und Auswertung der bisherigen Migränetherapie.
Patientinnen und Patienten aus Darmstadt, Wiesbaden und Mainz können bei der Terminvereinbarung den für ihre Anreise geeigneten ReVital-Aesthetic-Standort auswählen. Unser Team informiert Sie vorab darüber, an welchem Standort die medizinische Migränebehandlung angeboten wird und welche Unterlagen, beispielsweise ein Kopfschmerztagebuch oder neurologische Befunde, zum Beratungstermin mitgebracht werden sollten.
Von chronischer Migräne spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum an mindestens 15 Tagen pro Monat Kopfschmerzen auftreten und an mindestens acht dieser Tage Migränemerkmale vorliegen. Die Diagnose sollte ärztlich beziehungsweise neurologisch gestellt werden.
Die Behandlung kommt für erwachsene Patientinnen und Patienten mit diagnostizierter chronischer Migräne infrage. Vorher sollte geprüft werden, welche vorbeugenden Medikamente oder anderen Therapien bereits eingesetzt wurden, wie häufig Kopfschmerzen auftreten und ob medizinische Gegenanzeigen bestehen.
Botulinumtoxin ist nicht als Standardbehandlung der episodischen Migräne vorgesehen. Bei weniger als 15 Kopfschmerztagen pro Monat ist die Wirksamkeit der Behandlung nicht ausreichend belegt. In diesem Fall sollten andere Möglichkeiten der Migräneprophylaxe neurologisch besprochen werden.
Nein. Die Behandlung mit Botulinumtoxin ist eine vorbeugende Therapie. Sie wird nicht eingesetzt, um eine bereits begonnene Migräneattacke unmittelbar zu unterbrechen oder akute Schmerzen zu behandeln.
Botulinumtoxin hemmt die Freisetzung bestimmter Botenstoffe, die an der Entstehung und Weiterleitung von Schmerzen beteiligt sind. Dadurch kann die Reizempfindlichkeit peripherer Nerven reduziert werden. Der genaue Wirkmechanismus bei chronischer Migräne ist jedoch noch nicht vollständig geklärt.
Botulinumtoxin heilt die zugrunde liegende Migräneerkrankung nicht. Ziel der vorbeugenden Behandlung ist es, die Zahl der Kopfschmerz- beziehungsweise Migränetage und die Belastung durch die Erkrankung zu reduzieren. Das individuelle Ansprechen kann unterschiedlich ausfallen.
Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem Schmerzen oder Druckempfindlichkeit an den Injektionsstellen, Nackenschmerzen, Muskelverspannungen, Muskelschwäche, Kopfschmerzen oder vorübergehende Veränderungen benachbarter Muskeln. Über seltenere und individuell relevante Risiken werden Sie vor der Behandlung ärztlich aufgeklärt.
Eine Behandlung ist unter anderem bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des Präparats oder bei einer Infektion im geplanten Injektionsbereich ausgeschlossen. Schwangerschaft, Stillzeit, neuromuskuläre Erkrankungen, aktuelle Medikamente und frühere Botulinumtoxin-Behandlungen müssen vorab ausführlich besprochen werden.
Eine mögliche Kostenübernahme hängt von der Diagnose, den medizinischen Voraussetzungen, der Versicherung und dem Behandlungsanbieter ab. Gesetzlich und privat Versicherte sollten die Erstattung deshalb vor Behandlungsbeginn direkt mit ihrer Krankenkasse klären. Bei ReVital Aesthetic erhalten Sie vorab transparente Informationen über die voraussichtlichen Kosten.
Die Beratung und Behandlung werden an den ReVital-Aesthetic-Standorten Bad Homburg vor der Höhe, Hanau und Aschaffenburg angeboten. Damit sind wir auch für Patientinnen und Patienten aus Frankfurt am Main, Oberursel, Kronberg, Bad Nauheim, Alzenau, Darmstadt, Wiesbaden und Mainz erreichbar.