Gua Sha bringt hauptsächlich eine verbesserte Hautdurchblutung, was zu einem frischeren Teint, einem natürlichen Glow und einer strafferen Haut führt. Die sanfte Massage entspannt Muskeln, kann feine Linien und Fältchen reduzieren und den Abtransport von Schadstoffen aus der Haut fördern. Zudem kann die Anwendung bei regelmäßiger Durchführung die Gesichtskonturen definieren und die Aufnahme von Pflegeprodukten verbessern. Die Wirkung beruht jedoch hauptsächlich auf Erfahrungsberichten.
Gua sha ist ein Massageverfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Das Wort Gua bedeutet “schaben” oder “streichen”. Der Begriff “Sha” bezeichnet dabei die Rötung oder Röte der Haut. Gua Sha wird traditionell hauptsächlich als Ganzkörpermassage angewendet. Als Gesichtsmassage findet sie eher selten Anwendung. Bei der Behandlung werden Porzellanlöffel mit abgerundeten Kanten oder Münzen benutzt. Schaber aus Holz kommen bei der sogenannten Schabemassage zum Einsatz. Der dabei stark ausgeübte Druck verursacht deutliche Rötungen und kann zu Blutungen unter der Haut führen. Die Massagetechnik aktiviert während der Behandlung die sogenannten „Meridiane“ und bestimmte Akupressurpunkte. Gua Sha wird eine Vielzahl positiver gesundheitlicher Auswirkungen zugeschrieben. Dazu zählen unter anderem die Aktivierung der Lebensenergie, das sogenannte „Qi“, das Lösen von Blockaden und die natürliche Entgiftung. Die Massage regt zudem die Durchblutung und den Lymphfluss an. Allerdings ist die Studienlage zu gesundheitlichen Folgen von Gua Sha aktuell noch sehr dünn.
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